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Hallo, mein Name ist Nadine

Nadine Gander

Was ich in meinem Leben durchlebt und gelernt habe, prägt die Art, wie ich heute anderen Menschen und der Umwelt begegne.
Meine beruflichen und persönlichen Erfahrungen haben mir gezeigt, dass echte Transformation dort beginnt, wo wir bereit sind, uns mit all unseren Facetten ehrlich zu begegnen, den hellen wie den dunklen, den vertrauten wie den noch unentdeckten. Dieser Weg ist nicht immer einfach und auch nie abgeschlossen. Doch genau das macht die Entdeckungsreise des Lebens so lebendig und wertvoll. Dabei beginnt eine immer tiefere innere Verbundenheit zu wachsen und entfaltet sich durch ein Zusammenspiel, in dem Erkenntnis und Wachstum sich gegenseitig nähren und immer wieder neue Möglichkeiten entstehen, sich selbst zu erfahren. Jenseits von Bezeichnungen und Rollen bin ich vor allem eins: Ein Mensch, der sich auf diesem Lebensweg befindet.

Menschenbild

Meine Geschichte

Ich war ein Kind, das draussen war. Stundenlang, bei jedem Wetter, mit dreckigen Knien und einer Fantasie, die mich überall hinbrachte. Ich weiss noch, wie sich das anfühlte: dieses vollkommene Aufgehen in einem Moment, diese Begeisterung, die keinen Grund brauchte.

Meine Eltern haben mir viel mitgegeben. Offenheit, Grosszügigkeit, Ehrlichkeit. Und irgendwo dazwischen lernte ich auch etwas, das niemand mir beibringen wollte: dass es leichter ist, wenn ich nicht wütend bin. Nicht traurig. Nicht zu viel. Also wurde ich das Mädchen, mit dem alles unkompliziert war.

Ich habe funktioniert. Jahrelang. In Jobs, in Beziehungen, in allem. Und wenn mich jemand gefragt hätte, wie es mir geht, hätte ich gesagt: Mir geht es gut.

Es hat lange gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich nicht mehr wusste, wie sich meine eigenen Gefühle anfühlen. Ich wusste, was ich denken sollte, doch was in mir vorging, erreichte mich nicht mehr.

Bis mein Körper irgendwann nicht mehr mitgemacht hat. Er hat gesagt, was ich jahrelang überhört hatte, und er hat es laut gesagt.

Was danach kam, war nicht schön. Aber es war das erste Mal seit Jahren, dass ich schonungslos hingeschaut habe.

Zurückzufinden hat gedauert, und es war intensiv. Ich musste wieder merken, dass ich müde bin, bevor ich umfalle. Dass Wut kein Fehler ist, sondern ein Hinweis. Dass ein Nein ein Ja zu mir selbst sein kann. Und dass ich Muster nicht loswerde, indem ich sie verstehe — ich muss sie bemerken, während sie geschehen. Erst dann habe ich eine Wahl.

Heute lebe ich anders. Nicht besser, nicht fertig, nicht jeden Tag gleich. Aber echt und mit dem, was ich bin.

Ich erzähle das nicht, weil meine Geschichte besonders wäre. Sondern weil ich weiss, wie es sich anfühlt, sich selbst fremd zu werden. Und wie einsam es sein kann, wenn von aussen alles funktioniert und niemand merkt, dass innen etwas fehlt.

Aus diesem Erleben heraus begleite ich heute Menschen, die spüren, dass etwas nicht mehr stimmt, auch wenn sie noch nicht sagen können, was.

Meine persönliche Geschichte

Mein Menschenbild

Menschen müssen nicht funktionieren. Sie dürfen leben.

Jeder bringt seine eigene Geschichte mit. Was wir erlebt haben, was uns beigebracht wurde, was wir irgendwann übernommen haben, ohne es zu prüfen. Daraus entsteht Verhalten, das von aussen manchmal unverständlich wirkt, doch für den Menschen selbst immer einen Grund hat.

Wir werden geprägt von Menschen, die selbst geprägt wurden. Deshalb verändert sich vieles so langsam. Und deshalb halte ich es für so wichtig, dass jeder bei sich hinschaut: Was denke ich da eigentlich? Und will ich das überhaupt so denken?

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch der Experte für sein eigenes Leben ist. Ich weiss nicht besser als du, was für dich stimmt. Ich kann dir aber einen Raum anbieten, in dem du es wieder selbst merkst.

Und ich glaube, dass wir bunter wären, wenn mehr Menschen sein dürften, wie sie sind, statt sich zu vergleichen und einzufügen.

Nadine, die Pferde und eine spezielle Verbindung

Meine Verbindung zu den Pferden

Angefangen hat es mit Ponyreiten und Reitstunden. An vieles erinnere ich mich nicht mehr, an eines schon: Ich fühlte mich Pferden von Anfang an verbunden. Ich hätte einen Pferdeberuf ergreifen können, entschied mich aber bewusst dagegen, weil ich wollte, dass Pferde das bleiben, wozu ich freiwillig hingehe.
Am meisten geprägt hat mich Tornado, ein grosses Warmblut, sensibel und im Gelände sehr unsicher. Viele waren überzeugt, dass entspanntes Ausreiten mit ihm nicht möglich sei. Ich arbeitete nie mit Druck, sondern nahm seine Unsicherheit ernst und gab ihm Zeit. So wurde möglich, was als unmöglich galt: entspannt allein ausreiten, stundenlang, auch in fremdem Gelände. Er hat mir gezeigt, was Vertrauen, Geduld und eine Beziehung auf Augenhöhe bedeuten.
Deshalb sehe ich Pferde heute nicht im sportlichen Kontext, sondern als hochsensible Wesen, die uns spiegeln. Sie reagieren auf Authentizität, innere Klarheit und Beziehung. Sie leben im Hier und Jetzt, nehmen uns wertfrei an und weisen uns liebevoll auf unser Entwicklungspotenzial hin. Genau darin liegt ihr Potenzial in der therapeutischen und pädagogischen Arbeit.

Mein beruflicher Weg

Aktuell arbeite ich als Jugendarbeiterin mit einem Schwerpunkt auf vertrauensvoller Beziehungsarbeit, der Begleitung von Jugendlichen und aktiver Vernetzungsarbeit im sozialen Umfeld. Dabei ist es mir wichtig, junge Menschen in ihrer Entwicklung achtsam zu stärken und ihnen Räume zu bieten, in denen sie sich gesehen und ernst genommen fühlen.
Zuvor war ich als pädagogische Mitarbeiterin in einer Tagesschule für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf tätig. Dort begleitete ich die Kinder individuell, stärkte ihr Selbstvertrauen und förderte erfahrungsorientiertes Lernen durch Natur, Tiere und praktische Erlebnisse. Aufbauend auf diesen Erfahrungen arbeitete ich davor vier Jahre als stellvertretende Gruppenleiterin in einem Bio-Laden einer Stiftung. Neben den klassischen Verkaufsaufgaben lag mein Schwerpunkt darauf, Mitarbeiter*innen mit vorwiegend kognitiver Beeinträchtigung zu begleiten, anzuleiten und ihre Selbstständigkeit im Arbeitsalltag zu stärken. Ergänzend hatte ich als Berufsbildnerin die Verantwortung für bis zu drei Lernende. Zuvor erlangte ich während mehr als zehn Jahre als ausgebildete Detailhandelsfachfrau Einblicke in unterschiedliche Branchen. Währenddessen bildete ich mich zur Detailhandelsspezialistin mit eidgenössischem Fachausweis weiter. Zeitgleich erkannte ich meine Leidenschaft für das Begleiten von Menschen und ich absolvierte diverse Weiterbildungen im Bereich des Coachings und Mentoring. Die Prüfung zum eidgenössischem Fachausweis als betriebliche Mentorin schliesse ich im Jahr 2026 ab.

Mein beruflicher Weg: von der Detailhandelsfachfrau über ressourcenorientiertes Coaching hin zur Jugendarbeiterin und Sozialpädagogin in Ausbildung

Aus- und Weiterbildungen

August 2026 - Juli 2029

Sozialpädagogik HF in Ausbildung

Agogis Zürich

Oktober 2026 - Mai 2028

Pferdegestützte Therapeutin in Ausbildung

Equimoton Schweiz

März 2023 - Juni 2026

Betriebliche Mentorin mit eidg. Fachausweis

Coachingzentrum Olten

Januar 2026 - Juni 2026

Basisseminare Provokativer Coaching Ansatz

Institut für Provokative Therapie (D)

März 2025 - Juli 2025

Der Körper als Tor in der Meditation

Eva Kaul; essentiell-leben

Januar 2024 - April 2025

Dipl. Mental Coach

Mindgroup Coaching Academy

März 2023 - April 2025

Certificate of Advanced Studies (CAS) Coaching

Pädagogische Hochschule Zug

September 2024 - November 2024

iEMDR-Basisausbildung

Mindgroup Coaching Academy

Juni 2024 - September 2024

Dipl. Hypnose Coach

Mindgroup Coaching Academy

März 2024 - August 2024

Lehrgang Coaching Fähigkeiten

Mindgroup Coaching Academy

April 2024 - Mai 2024

NLP Master Practitioner

Mindgroup Coaching Academy

April 2024 - Mai 2024

LAB Profile Practitioner

Mindgroup Coaching Academy

Januar 2024 - März 2024

NLP Practitioner

Mindgroup Coaching Academy

Januar 2022 - Mai 2022

Einstiegskurs

Agogis Zürich

Mai 2020 - September 2020

Ressourcenorientiertes Coaching

Lernwerkstatt Olten

September 2020 - Oktober 2022

Detailhandelsspezialistin mit eidg. Fachausweis

SIU Zürich

September 2018

Berufsbildner Ausweis

Fachschule Richemont Luzern

März 2018 - Juni 2018

Diplomlehrgang Fachkenntnisse Detailhandel

Fachschule Richemont Luzern

Mai 2015 - April 2016 

Diplom Filialleiterin und Shop Managerin

SIU Zürich

August 2010 - August 2013

Detailhandelsfachfrau EFZ

Berufsfachschule Winterthur

Marco Zolliker 
Coiffeursalon
Bäretswil

Zollikhair

Eveline Lehmann
Yoga & Retreats
Bern

Namastev

Joas Liebi
psychosoziale Beratung 
Zell ZH

Joas Liebi, Perspektivenwandel

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